Fuck the Past. Warum das „Hier und Jetzt“ so wichtig ist!

Kennst du das: Wieder und wieder holst du dir ein Ereignis aus der Vergangenheit vor, das dich verletzt hat. Du kannst es einfach nicht vergessen. Immer wieder spulst du dich in den Schmerz, fast schon süchtig nach diesem alten Gefühl, das eigentlich gar nichts mehr mit dem Heute zu tun hat. Warum ist das so?

Der Job deines Egos ist, dich zu beschützen!

Es ist als ob das Ego dich immer wieder darauf hinweisen will, dass du genau aufpasst, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Viele Menschen sagen ja, das Ego sei schlecht. Ich persönlich mag mein Ego. Es will mich schließlich beschützen, auch wenn es nur auf Erfahrungswerte zurückgreifen kann. Zudem hat es mich in der Vergangenheit oft zu Größerem angetrieben, mir einen Arschtritt verpasst, was sich dann in der Folge als positiv und erfreulich entpuppt hat. So schlecht ist das Ego also nicht, WENN man ihm nicht die komplette Kontrolle und Führung über sich abgibt.

Ich nutze mein Ego als Ansporn und Alarmanlage („Pass auf, da könnte es wehtun…!“). Letztendlich sorgt diese emotionale Alarmanlage aber auch dafür, dass ich hinschaue, welche Muster und Baustellen in mir noch aktiv sind. Denn wenn du alle Gefühle in dir reflektierst, kannst du dich ganz prima weiterentwickeln.

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Susanne Vollgold ist NewSpirit-CoachTrance Healing Therapeutin und Channeling Medium. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Menschen auf ihrem Weg bei Krankheiten, Ängsten, Blockaden, Traumata und Aufarbeitung von Vergangenheit oder Gegenwart. Wer Unterstützung möchte, emailt an susanne@herzvollgold.de

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Weshalb kannst du also alte Geschehnisse, schmerzhafte Ereignisse oder unschöne Situationen so schlecht loslassen und vergessen?

Ist es, um dich selbst besser zu spüren, zu fühlen? Nach dem Motto: Egal welches Gefühl, Hauptsache Gefühl!

Ist es, weil du dir selbst nicht gestattest, schmerzfrei zu sein? Erschreckt es dich, wenn du keine Blockaden, Ängste oder Muster mehr hättest? Dann wärst du FREI!

Ist es vielleicht, weil du dich wieder und immer wieder im Opfer sehen willst – um Mitgefühl oder Aufmerksamkeit zu bekommen?

Ist es, damit du nicht weitergehen musst… hinaus aus deiner Komfortzone? Denn das könnte ja bedeuten, dass sich die Dinge ändern, dass etwas passiert, was du nicht einschätzen kannst, du dich auf Neuland begibst!

Ist es, weil es noch diese tiefen Muster gibt, die du nicht einfach deckeln kannst, die immer wieder hochpoppen? Dann schau hin! Mache dich endlich auf die Suche danach, was dir die Situationen sagen sollen. Vielleicht hilft dir dieser Ratgeber dabei!

Was ist es, was diesen Schmerz immer wieder hochholt und du ihn nicht hinter dir lassen kannst oder willst?

Mein Tipp für dich:

Schmunzle, wenn du dich erkannt hast. Alles ist gut! Du bist super, wie du bist, auch wenn du manchmal zickig, unfair, beleidigt oder impulsiv bist. Wichtig ist doch nur, dass du erkennst, dass du dich weiterentwickeln kannst und darfst – nicht für andere, nur für dein eigenes Seelenwohl. Wenn du also ein Thema hast, was immer wieder hochkommt und dich an etwas Unschönes erinnert, dann hinterfrage, was es sein könnte. Wahrscheinlich will es dir helfen und dich aufmerksam machen auf eine offene Wunde, die jetzt und hier geheilt werden möchte. Und: Ja, es kann sein, dass sie schon lange offen klafft. Und ja, es kann auch sein, dass du schon soooo viel damit gearbeitet hast. Dann ist es vielleicht ein Lebensthema von dir.

Diese Lebensthemen sind oftmals Begleiter von uns für eine lange Zeit. Das bedeutet aber nicht, dass wir sie nie loswerden können. Es bedeutet nur, dass sie tiefe Themen sind, die dazu dienen, um uns in unsere gewünschte Entwicklung zu schubsen. Liebe sie, vergib ihnen, nimm sie an. Denn wenn du dein blödstes Thema, deine tiefste Wunde in Liebe annehmen kannst, kann sie leichter transformieren und sich auflösen. Gerne helfe ich dir auch bei der Bearbeitung davon – denn manchmal kann eine Unterstützung von außen gold wert sein. Melde dich gerne bei mir! ❤︎

Eine kleine Mind-Übung:

Nimm einmal das „Hier und Jetzt“. Hier und jetzt in diesem Moment: Wie geht es dir? Ohne an gestern oder morgen zu denken. Nur genau JETZT. Wenn du die Gedanken an das was war oder das was kommen könnte (oder deiner Meinung nach kommen wird) einmal ausschaltest und dich auf die aktuelle Sekunde konzentrierst, dann sieht dein Leben doch gar nicht so schlimm aus, oder?

Meistens ist das Verharren im Hier und Jetzt ein wundervoller Moment. Wenn es dir gelingt, dich immer wieder kurz daran zu erinnern, dass die Gegenwart schmerzfrei ist, dann erkennst du, dass aller Schmerz, alle Verletzungen oder seelischen Grausamkeiten und alle Zukunftsängste in unserem Verstand geprägt sind.

In der Konzentration auf das Hier und Jetzt sind wir frei und voll in der Liebe. Wenn du das verstehst, kannst du dir noch besser bewusst werden, dass du deinem Verstand nicht immer die Führung überlassen solltest. Er will IMMER denken. Aber oftmals macht er wundervolle Momente zunichte, die du einfach nur genießen sollst!

Also, meine Herzensempfehlung für heute: Fuck the past. Enjoy the present!

Lebe dein Leben und versuche ein wenig mehr Leichtigkeit hineinzubekommen, in dem du dich mehr auf den Moment fokussierst. Das was war, ist vergangen. Heute zählt! Und wenn wieder dieser eine Schmerz hochkommt, dann schau ihn dir an. Frag ihn, was er dir sagen soll. Blicke auf die Ebene dahinter und arbeite damit. Damit du endlich vorwärts gehen kannst. Der Schmerz gehört zu dir. Aber lass ihn dir nicht dein Heute vermiesen. Gib ihm nicht die Macht dazu!

❤︎love&light☀︎

P.S. In meinem Buch „totgeknutscht“ findest du viele Beispiele, was hinter deinen aktuellen Problemen stecken kann. Es inspiriert dich, hinter deine eigenen Kulissen zu schauen und zeigt dir, wie du deine Themen nutzen kannst, um gelassener und entspannter zu werden. :-*

Hinter jeder Sucht steckt die Suche nach Liebe. 3 Schritte zu mehr Selbstliebe!

Vor vielen Jahren habe ich mal gehört, dass hinter jeder Sucht „die Suche nach Liebe“ steht. Ganz gleich, um welche Sucht es sich handelt… wenn man tiefer und tiefer gräbt, aufarbeitet und Ursachenforschung betreibt, stösst man unweigerlich auf die Initialursache: die Suche nach Liebe.

Für mich machte das damals und auch immernoch absolut Sinn. Doch was suchen wir da eigentlich? Ist es nicht so, dass wir nach dem innersten Wesen unseres eigenen Selbsts suchen? Das, was wir nur denken, dass wir es verloren haben? Wir haben es ja in Wirklichkeit gar nicht verloren, denn unsere Essenz ist doch Liebe, alles schwingt in Liebe, Energie ist Liebe, wir sind Liebe.

Jedoch sind wir von dieser Uressenz abgetrennt worden und können es nicht mehr fühlen. Geschweige denn, dass die wenigsten davon überhaupt noch wissen. Wie auch… schliesslich haben wir das von unserer Elterngeneration nicht gelernt, auch Kindergarten, Schule, Job, Gesellschaft etc haben uns hiervon nichts erzählt. Leider!

Doch wir – du und ich – sind hier, um uns jetzt zu erinnern. Wir Menschen haben alle unzählige Süchte! Nicht nur die Sucht nach Genussmitteln und Essen betrifft viele. Auch die Sucht nach Anerkennung, Erfolg, Aufmerksamkeit, Sport, Wetten, Geborgenheit, Betäubung, Belohnung, Emotionen, und und und. Auch wenn es unterschiedliche Auslöser gibt, letztendlich steht bei vielen Süchten ein Mangel an Selbstliebe dahinter. In tiefster Essenz also die Suche nach Liebe.

Doch du kannst sie ganz einfach finden. Das Coole ist, wenn die Liebe in dir steckt, dann kannst du aufhören, im Außen nach ihr zu suchen. Du wirst sie nur im Inneren finden. SELBSTLIEBE ist der Schlüssel hierzu. Und die kannst du ganz alleine – ohne äußere Mittel – wieder aktivieren, so dass sie dich überflutet und wundervoll erfüllt. Mache dich einfach auf die Suche nach innen…

1. Schritt zur Selbstliebe: Dir fehlt nichts!

Komm in die Stille. Atme tief ein und aus. Werde ruhig. Sei dir gewiss, dass du nichts brauchst, denn du besitzt bereits alles. Habe Vertrauen, dass alles genau richtig ist, wie es gerade ist – auch wenn du nicht verstehst, warum du gerade in dieser aktuellen Situation steckst. Glaube mir, du wirst es irgendwann verstehen!

Wenn dir klar wird, dass dir nichts fehlt im derzeitigen Moment, dann hörst du auf zu suchen. Die Suche (Sucht) hat ein Ende. Du kannst alles annehmen, was gerade jetzt ist. Dein Leben ist jetzt und hier perfekt und du verstehst all das. Mit dieser Erkenntnis verbindest du dich wieder mit deiner ureigenen Essenz. Liebe. Und alle Süchte dürfen sich auflösen.

Jeff Foster beschreibt das in seinem Buch „Radikales Erwachen“ sehr treffend: Wenn du dich verliebst, fühlt es sich so an, als hättest du endlich gefunden, wonach du immer gesucht hast. Doch wenn dich die Liebe trifft, hat nicht die Suche (danach) ein Ende. Denn nicht der Sucher hat die Liebe gefunden, sondern der Sucher ist einfach verschwunden. Er hat sich aufgelöst. Denn in diesem Moment bist du mit deiner wahren Natur verbunden, die nur eines ist: Liebe! <3 Das Suchen hat aufgehört, deshalb fühlst du die Verbundenheit mit deiner wahren Essenz. Wunderschön, oder?!!

Lass also los. Hör auf, zu suchen, zu streben, hör auf, höher, schneller, weiter zu wollen. Geniesse einfach mal den Moment im Hier und Jetzt. Du bist schon komplett. Versuche das zu fühlen. Du bist Liebe! <3 Es ist wichtig, dass du das verstehst und wieder vollends fühlen lernst!

2. Schritt zur Selbstliebe: Heile deine Wunden!

Süchte können unterschiedliche Auslöser haben. Sei es Angst vor der eigenen Innenwelt, emotionale oder umweltbedingte Überforderung, seelische oder sensitive Betäubung, emotionale Defizite oder Befriedigung durch Belohnung. Ganz gleich, was für ein Motiv hinter der Sucht steckt, Fakt ist: Die Sucht funktioniert nie! Sie lenkt dich nur ab vom Wesentlichen, sie hält dich drin. Sie drückt in deinem Hirn leider nur die Wiederholungstaste und ist damit eine Endlos-Schleife. Wenn du wirklich deine Sucht beenden willst, dann musst du anders aktiv werden.

Heile deine Wunden. Du kannst es! Schliesse die Augen. Stelle dir vor, du sitzt in einem heiligen geschützten Raum. Nur du. In diesem Raum bauen sich nun Erinnerungen auf. Erinnere dich an die Situationen, die dich verletzt haben. Nimm dich in Gedanken selbst in den Arm. Stell dir vor, du gehst mit deinem heutigen Ich zu deinem vergangenen Ich und tröstest es. Lass es sich ausweinen. Weine mit, wenn du magst, lass deinen Emotionen freien Lauf. Wenn es deinem vergangenen Ich besser geht, prima. Dann gehe zur nächsten Situation.

Klingt das für dich komisch? Nein, ist es nicht, du kannst dich selbst heilen. Genau so. Es wurde dir vielleicht nur noch nie erklärt oder du hast es noch nie gemacht. Gehe zu allen kindlichen, vergangenen Ichs. Zu dir im Alter von 15, 13, 10, 7, 5, 3, 1… Tröste sie, du bist nun der/die Erfahrene, Große. Sei ganz liebevoll in deinem Trösten. Nimm die Situationen an, die hochkommen. Es ist gut! Du kannst nichts verkehrt machen. Ihr seid beschützt, dort in deinem heiligen Raum der Erinnerungen. <3

Mache dies immer wieder. Wenn du es nicht alleine kannst, hol dir unbedingt Hilfe, deine Wunden zu heilen!

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Susanne Vollgold ist NewSpirit-CoachTrance Healing Therapeutin und Channeling Medium. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Menschen auf ihrem Weg bei Krankheiten, Ängsten, Blockaden, Traumata und Aufarbeitung von Vergangenheit oder Gegenwart. Wer Unterstützung möchte, emailt an susanne@herzvollgold.de

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3. Schritt zur Selbstliebe: Fokussiere deine beste Version!

Was wärst du für ein Mensch ohne diese Sucht? Wie wärst du, wenn du vollkommen in deiner Selbstliebe wärst? Wie würdest du reagieren, wenn dich nichts mehr antriggern, wütend machen oder verletzen würde? Wäre das nicht eine großartige Freiheit?

Stelle dir vor, dass es genau SO ist. Wenn du vollkommen in der Selbstliebe bist, dann bist du unabhängig von jedem Wort, das gesprochen wird und jeder Handlung, die vollzogen wird. Das heisst nicht, dass du alles tolerieren muss, was passiert. Du brauchst dich selbstverständlich auch nicht schlecht behandeln lassen. Du stehst dann einfach auf und gehst oder änderst etwas an der Situation. Aber innerlich bist du ruhig und vollkommen souverän. Du bist wie ein liebevoller Beobachter. Plötzlich erkennst du, dass auch die anderen nur nach ihren unbewussten Mustern, Ängsten und Verletzungen agieren. Du nimmst nichts mehr persönlich. Du weisst, das es nichts mit dir zu tun hat. Du nimmst wahr, dass auch in dir vielleicht noch alte Ego-Muster rebellieren, aber du kannst sie kontrollieren, nimmst sie zu Kenntnis und handelst in der Liebe. Du setzt klare Grenzen, liebevoll, aber selbstsicher und kompromisslos. Du hast Mitgefühl, aber kein Mitleid mehr. Du bist nicht nachtragend, aber tolerierst keine Spielchen mehr. Du weisst, wer du bist. Ein Mensch, der genauso gut ist, wie jeder andere auch. Du weisst um deine Größe. Dies ist deine beste Version! Kannst du sie dir vorstellen…? Schliesse kurz die Augen und stelle sie dir vor. Frei von negativen Emotionen, abweisend wie Teflon, wenn man versucht, dich zu provozieren. Du machst die Spielchen nicht mehr mit. Du hast größere Ziele… Wenn du dir sie vorstellen kannst, dann hast du gerade deine Zukunft erschaffen!

Mache dies so oft es geht am Tag. Tagträume! Fokussiere dich auf deine beste Zukunft. Und bitte tue mir den Gefallen und denke GROSS! Du bist frei! Du kannst alles schaffen, was du dir vorstellen kannst.

Du erschaffst deine Zukunft jeden Tag neu.

Deshalb ist es so wichtig, die Vergangenheit loszulassen und alles, was dazu geführt hat, dass du heute so bist, wie du bist. Die Vergangenheit (so schlimm sie für dich war) war wichtig, denn jetzt bist du hier. Und dein heutiges Sein ist die Folge dieser Vergangenheit. Beginne JETZT damit, dein Sein für morgen und die Zukunft zu formen. Es liegt in deinen Händen. Du bist frei von allen Prägungen, wenn du dich dazu entschliesst, sie loszulassen.

Und noch ein Tipp: Bete! Oder besser gesagt: Bitte!

Bitte dein Geistiges Team (oder deine Engel, deine Seele, das Universum, Gott oder an was auch immer du glaubst und was deine Begrifflichkeit dafür ist), dich JETZT dabei zu unterstützen. Bitte darum, dass jetzt restlos alle negativ-resonierenden Verbindungen zu Menschen, Ereignissen und Orten gelöst werden dürfen. Und vertraue, dass es geschieht!

Vergiss nie: DU BIST LIEBE!

❤︎love&light☀︎

P.S. Gerne helfe ich dir auf deinem Weg der Weiterentwicklung und unterstütze dich mit meiner Arbeit. Melde dich gerne bei mir!

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„Ist das alles wirklich wahr?“ Warum Wahrsagen nicht wahr ist und trotzdem funktioniert…

„Ich geh’ zur Wahrsagerin… das stimmt IMMER, was die sieht!“ Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich auch in die Zukunft schaue. „Nein“, war meine Antwort, „ich schaue nicht in die Zukunft, aber ich kann dir Informationen durchgeben zu deinem Seelenplan oder warum deine Situation so ist wie sie ist. Warum du diese Kindheit hattest, an dieser Krankheit leidest oder was hinter deiner aktuellen Situation steckt.“ Ob ich denn an Wahrsagen glaube und ob ich das auch kann?

Mit meinem heutigen Kenntnisstand über das große Ganze, über die Zusammenhänge des Universums und unser Leben komme ich zu folgender Meinung:

Das, was wir als Wahrsagen kennen, geht.

Ich glaube, dass der oder die Wahrsagerin – ganz egal mit welchen Tools er/sie die Zukunft wahrnimmt – die Zukunft des Klienten voraussieht und somit oft recht hat. ALLERDINGS nur aus einem einzigen Grund: Weil der Klient selbst es für gesetzt hält!

Der Wahrsager nimmt eine Zukunft wahr. Jedoch existieren für jeden Menschen zu jeder Sekunde Millionen von Möglichkeiten, wie die Zukunft verlaufen kann. Und wir alle können zu jeder Zeit durch Gedanken, Handlungen oder Unterlassungen diese Zukunft beeinflussen. Der Wahrsager sieht sozusagen einen Weg von Millionen und pickt sich diesen raus. Wenn der Klient diesen einen Weg auch vor sich sieht (in Gedanken) und ihn dann auch noch mit Emotionen (Freude, Glück, Angst, Hilflosigkeit) untermauert, dann erschafft er sich in diesem Moment seine Realität. Das Gesetz der Anziehung. Oder auch: die sich selbst erfüllende Prophezeiung. Ergo: Es wird für den Klienten wahr. Der Wahrsager hatte recht!

Ob ich nun auch Wahrsagen kann: Natürlich!
Ob ich nun auch daran glaube: Nein!

Denn ich glaube eben daran, dass es Millionen Möglichkeiten für mich gibt, die ich zu jeder Sekunde meines Lebens neu skaliere. Da ich ein sehr aktiver Mensch bin und spontane Entscheidungen treffe, kann keiner, selbst ich nicht 😉 meine Zukunft bestimmen. Jedoch bin auch ich beeinflussbar von außen und habe einen Alltag. Das bedeutet, dass ein Mensch mit hoher Sensitivität eine gute Möglichkeit meiner Zukunft sehen könnte. Eine hohe Wahrscheinlichkeit, wie mein folgender Weg aussehen könnte. Ob es dann auch so kommt – who knows!

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Susanne Vollgold ist NewSpirit-CoachTrance Healing Therapeutin und Channeling Medium. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Menschen auf ihrem Weg bei Krankheiten, Ängsten, Blockaden, Traumata und Aufarbeitung von Vergangenheit oder Gegenwart. Wer Unterstützung möchte, emailt an susanne@herzvollgold.de

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Jetzt magst du vielleicht denken: Meine Wahrsagerin hat damals den Tod von XY vorausgesagt. Oder: Mein Wahrsager hat den Unfall vorhergesehen. Also hat das mit mir doch gar nix zu tun! FALSCH! Es hat sehr wohl mit dir etwas zu tun (siehe oben). Du hast dir zusammen mit dem Wahrsager (also ward ihr schon zu zweit) diese Zukunft vor Augen geführt. Bestimmt hast du sie (mit Schreck, Freude oder ähnlichen stärkeren Emotionen) gespickt. Du hast sie beeinflusst! Du hast sie erschaffen! Natürlich müssen die restlichen Stellschrauben auch dazu gepasst haben, ich möchte dir keine Schuld übertragen. Ich möchte dir nur das Prinzip der sich selbst erfüllenden Prophezeiung erklären. (Hierzu kannst du auch in anderen Blog-Artikeln von mir schauen, ich habe da immer wieder mal was dazu geschrieben)

Alles, was passiert, hat auch mit dir zu tun. Alles ist Energie, alles hängt zusammen, alles beeinflusst sich gegenseitig.

Wähle also selbst, ob du zu einem Wahrsager gehst, um deine Zukunft herauszufinden, oder ob du sie dir lieber selbst erschaffst – und zwar wie DU sie willst, so wunderschön, mit vollster Erfüllung für alle Beteiligten! Ich habe gewählt. Ich mach mir meine Zukunft selbst schön!

❤︎love&light☀︎totgeknutscht1-300x317

Wenn du dich noch mehr für das Gesetz der Anziehung interessierst und dafür, wie du deine Zukunft positiv gestalten kannst, empfehle ich dir mein Buch „totgeknutscht. Wie man mit Liebe, Achtung, Wertschätzung und Anerkennung Probleme beseitigt.“

Hier erfährst du mehr darüber.

Beitragsbild: Photo credit: Islandguy via VisualHunt.com / CC BY

Ein Tabuthema: Ist Trauer etwa Egoismus?

Ein heikles Thema, das mir da im Kopf herumschwirrt – ich weiß! Eines deshalb ganz klar vorweg: Trauer ist schrecklich! Tiefe Trauer über Verlust zerreißt einem das Herz und verursacht unter anderem auch starke, körperliche Schmerzen. Dieses Gefühl geht durch und durch auf allen Ebenen und lähmt fürchterlich. Ich möchte nicht die Trauer mindern oder das Gefühl geben, dass ich das nicht ernst nehme. Keineswegs! Ich nehme Trauer sehr ernst und habe als spiritueller Coach schon Klienten in diesem Prozess begleiten dürfen.

Doch ihr wisst, dass ich gerne hinterfrage und analysiere und überlege. Kürzlich unterhielt ich mich mit meiner lieben Freundin über Körper, Geist und Seele und verschiedene Zusammenhänge… da fragte sie mich plötzlich: „Also ist Trauer reiner Egoismus?“ Wow! Vielleicht hast du Recht, dachte ich – darf man so etwas überhaupt laut sagen? Wie das klingt… Egoismus. Hm.

Nehmen wir mal ein Beispiel, das leider viele von uns erlebt haben oder wahrscheinlich noch erleben werden: Es stirbt ein lieber Mensch, eine Person, die uns nahe steht und deren Tod uns den Stecker zieht.

Was genau ist daran schrecklich für uns?

Ich komme auf viele Antworten:

– Der Mensch hat vorher gelitten (dieser Gedanke schmerzt uns selbst)

– Ich konnte es nicht verhindern (Versagensgefühle?)

– Er ist jetzt „tot“ (schon allein das Wort ist für viele Menschen negativ aufgeladen und triggert etwas an)

– Er wird nicht mehr da sein in meinem zukünftigen Leben

– Ich muss nun ohne diesen Menschen im Leben weitergehen

– Ich werde mich nun alleine fühlen, einsam

– Andere werden sich nun einsam fühlen und leide mit ihnen

– Ich habe nun keine tägliche Aufgabe mehr (nach langer Pflege z.B. oder einfach nur wegen des täglichen Umsorgens)

– Er wird auch nie mehr wiederkommen, solange ich lebe

– Meine Vergangenheit ist gestorben (wenn Eltern sterben)

– Meine Zukunft ist gestorben (wenn Kinder sterben)

– Was ist jetzt mit diesem Menschen? Lebt die Seele weiter oder nicht, kommt er in den Himmel…? (die Unsicherheit im Umgang mit Tod, Glaube, Weltbild etc.)

Wenn ich nun mit meinem persönlichen, spirituellen Weltbild ganz rational darüber nachdenke, ist der körperliche Tod ja nichts Dramatisches. Das Herz hört auf zu schlagen, der Körper, die „Hülle“ stirbt. Die Seele entweicht dem Körper und wird wieder komplett energetisch – und nicht mehr, wie während dieses Lebens, teilweise an den Körper gebunden. Die Energie verschmilzt wieder mit der Seelenerfahrung und freut sich „ihres Lebens“, dass sie diese wundervollen Erfahrungen hier in diesem menschlichen Leben machen durfte. Jedes Ereignis im vergangenen Leben – auch die blöden – wird liebevoll und voller Stolz betrachtet. Keine Bewertung, keine Schuld. Es geht rein um die Erfahrungen im Dualismus und in der Materie. Sicherlich wundert sich die Seele über viele entgangene Möglichkeiten zur Weiterentwicklung oder bestimmt besonders über so viel irdisches Drama… Dann vereinen sich alle Erfahrungen und die gesamte Energie des Individuums wieder mit der Seelenfamilie, so dass diese davon als Kollektiv partizipiert. Irgendwann wird das nächste Leben geplant und aus der Seelenfamilie Anteile zusammengestellt, die dafür in Frage kommen, in den Körper zu inkarnieren.

Zur Info: Ich bin weder Psychologe noch Trauertherapeut. Ich weiß nichts Fundiertes über die verschiedenen Trauer-Phasen, das können andere besser. Ich hinterfrage rein aus meiner spirituellen Erfahrung heraus und schreibe hier nur über meine persönliche, aktuelle Meinung und Weltanschauung. Die muss natürlich nicht die Deine sein. Nimm dir gerne raus, was dich inspiriert und für dich zu dem jetzigen Zeitpunkt passt. Alles andere lass’ links liegen.

So. Rational kann ich das alles prima erklären und ich weiß (für mich persönlich), dass es so ist und ich dieses Wesen auch wiedertreffen werde – wenn auch ich gestorben bin. Ich kann alles für mich logisch erklären und weiß, dass der Tod also wirklich gar nichts ist, worüber man traurig sein müsste. Und trotzdem habe auch ich Gefühle der Trauer. Diese Leere. Dieses krasse Gefühl, wenn man dran denkt, dass der oder die Verstorbene in diesem Leben NIE wieder live da sein wird. Klar, ich kann mich mit der Seelenenergie verbinden. Ich kann mental Gedanken mit ihm/ihr austauschen, das funktioniert gut. Aber trotzdem hinterlässt die Person ein großes Loch, eine Lücke in meinem Alltag.

Was ist also die Trauer? Tue ich mir etwa selbst leid?

Bemitleide ich mich selbst? Vielleicht ist da auch angestaute Trauer, die nun endlich mal raus darf? So nach dem Motto: „Jetzt kann ich ja weinen, jetzt versteht das ja jeder um mich herum. Endlich!“ Weinen wegen meines eigenen Leids. Wegen meiner eigenen Schwere.

Ich glaube, dass sich in der Trauer um einen Menschen auch immer Teile anderer Trauer von mir selbst befinden. Ist das zu abstrakt? Ich weiß es nicht. Vielleicht sammelt sich das in mir?

Und trotzdem bin ich immer noch nicht hinter die Trauer gestiegen. Ich glaube, das was trauert ist mein Ego. Ich glaube, mein Ego ist traurig, weil die Person sicherlich eine Lücke hinterlässt und keine Zeit mehr mit MIR verbringt. Mein Ego ist traurig, weil ich jetzt verdammt noch mal alleine gucken kann, wie mein Leben weitergeht. Viele Menschen haben ihr Leben auf ihren Partner aufgebaut, mit ihm gemeinsam aufgebaut. Klar, dass das dann eine Säule ihres Lebens einreißt.

Viele Hinterbliebenen sagen ja auch, dass sie sauer auf den Verstorbenen sind, dass er sie hier zurück lässt. Das ist wenigstens ehrlich. Und auch das Ego, das da spricht, denn wäre man in bedingungsloser Liebe, dann würde man sich freuen, dass die Seele wieder zurückgehen darf. Ich glaube, dass alle Antworten, die mir oben eingefallen sind, etwas mit dem Ego zu tun haben.

Trägt das eigene Weltbild dazu bei, wie wir trauern?

Wie und ob man trauert, hat also wahrscheinlich auch sehr viel mit dem Weltbild bzw. Glauben zu tun… denn wenn ich glauben würde, dass nach dem Tod alles vorbei ist, die Person einfach nur tot und weg ist, dann sähe auch für mich das Ganze schon anders aus. Dann würde ich auch zweifeln am Weiterleben und vielleicht keinen Sinn mehr darin sehen. Aber da ich ja noch sooo viel zu tun habe hier in meinem Leben und mich dann trotzdem auch freuen werde, wieder energetisch zu werden, habe ich eventuell eine andere Zukunftsperspektive.

In den Kulturen, die an Reinkarnation glauben, feiern sie bei Beerdigungen und machen richtig Party. Im tiefen Vertrauen, dass der Verstorbene jetzt auf der „anderen Seite“ ist.

Kommen wir zurück zum Egoismus. Ich glaube, dass ein großer Teil der Trauer Egoismus ist. Ich weiß, dass „Egoismus“ hierfür ein viel zu hartes Wort ist und du vielleicht jetzt echt eingeschnappt und sauer auf mich bist, wenn du das liest. Aber ich weiß nicht, wie ich es anders nennen soll. Das Ego (dein irdisches Ich) ist angekekst. „Ich tue mir selbst leid, bin so eine Arme. Ich muss nun alleine mein Leben weiterleben…“ für all das ist das Ego zuständig. Denn alles andere ist Herzensenergie, Liebe. Und die ist nicht beleidigt, traurig oder ängstlich. Sie ist bedingungslos. In meinem spirituellen Weltbild geschieht nichts ohne Sinn. Das bedeutet, dass auch ein Verlust eines lieben Menschen etwas mit DIR zu tun hat. Hinterfrage doch mal, wenn es dir zwischendrin wieder besser geht:

Was soll ich lernen durch diesen harten Verlust?

Könnte dich dieses heftige Ereignis vielleicht in eine neue Stärke katapultieren? Wie du weißt, sind negative Situationen große Lehrmeister für uns. Oftmals steigen wir wie Phönix aus der Asche, stärker, mutiger und freier als zuvor. Vielleicht – so abstrakt es am Anfang auch klingen mag – ist es ein Neuanfang für dich.

Etwas ist gestorben. Aber DU lebst weiter!

Das ist deine Chance, dein Leben neu zu kalibrieren, neu auszurichten und zu überarbeiten. Alles hat einen Sinn, glaube daran, auch wenn sich dir dieser Sinn heute noch nicht erschließt. Überlege dir doch mal, was der Sinn für deine Trauer sein könnte. Was dahinter steckt. Ich kann mir vorstellen, dass dich das wirklich weiterbringt.

Die Seele des Verstorbenen hat sich diesen Weg selbst ausgesucht. Es ist die höhere Intelligenz, die weiß, wann es richtig ist, zu gehen. Ich persönlich glaube, dass auch du selbst diesem Ereignis auf Seelenebene zugestimmt hast. Auch der Trauer. Auch der Ohnmacht. Auch der Leere. Auf Seelenebene, wie gesagt. Damit du in deine (vor deiner Geburt) geplante Entwicklung kommst. Das was deine Seele möchte ist, hier auf Erden verschiedene Dinge zu erleben. Auch wenn sie für dich gerade nicht lustig sind. Kannst du damit etwas anfangen? Falls du von all dem noch nie etwas gehört hast, tue dir den Gefallen und gehe doch mal auf diese gedankliche Reise. Lies diesen letzten Absatz nochmal und sieh ihn als hypothetische Geschichte. Denke vielleicht einfach mal darüber nach…

Mein Fazit: Trauer ist gut. Trauer ist wichtig.

Und meist können wir sie ja gar nicht beeinflussen. Doch nach einer gewissen Zeit der Verarbeitung ist es notwendig, wieder in sein nun neues Leben einzusteigen. (Diese Zeit ist übrigens total individuell. Lass dir von keinem sagen was hier richtig ist. Du entscheidest das für dich, egal, wie lange du trauerst!). Vertraue darauf, dass alles gut ist, wie es ist. Nimm dein Leben neu in Angriff. Eigenverantwortlich.

Die geistige Welt möchte glaube ich nicht, dass wir trauern. Da sie keine Körperlichkeit kennt und auch keine Abgetrenntheit kann sie Trauer auch gar nicht richtig verstehen. Nichts destotrotz geht es hier um das pure Sein. Es geht darum, dass wir uns erfahren in diesem Leben mit allen Facetten. Wenn dich die Traurigkeit runterzieht, dann sieh zu, dass du wieder Freude in dein Leben bekommst. Tue Dinge, die dich erfüllen, dir Spaß machen, dir gut tun. Gehe an die frische Luft, in die Sonne, das ist ganz wichtig, denn Licht erhellt dein Gemüt. Ich wünsche dir von Herzen, dass du auch diese Tiefen gefasst durchschreitest und wieder hoch auf den nächsten Gipfel kommst. Gehe einfach Schritt für Schritt. Du wirst deinen eigenen, neuen Weg finden!

❤︎love&light☀︎

——————

Susanne Vollgold ist NewSpirit-CoachTrance Healing Therapeutin und Channeling Medium. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Menschen auf ihrem Weg bei Krankheiten, Ängsten, Blockaden, Traumata und Aufarbeitung von Vergangenheit oder Gegenwart. Wer Unterstützung möchte, emailt an susanne@herzvollgold.de

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