Was ist Freundschaft und hat sie etwas mit Bedingungen zu tun?

Freundschaften sind etwas Wundervolles. Oder nicht? Wie ist das denn so mit den Freundinnen und Freunden? Muss man da nicht auch unglaublich vielen Erwartungen gerecht werden? Steht das dann alles in einem Gleichgewicht? Und selbst wenn man sich hin und her gerecht wird, ist das dann nicht eher eine Zweckbeziehung? Hat das mit Freundschaft noch was zu tun? Darüber habe ich mir Gedanken gemacht… 

Ich habe ein wenig in meinem Freundeskreis recherchiert und Informationen gesammelt, die ich hier gerne widergeben möchte. Dies sind also nicht nur meine Eindrücke, sondern die von mehreren…

Druck und Erwartung unter „Freunden“

Kennst du die Sprüche:

„Warum hast du dich nicht gemeldet?“

„Ach, du warst mit jemand anderem unterwegs…?!!“

„Endlich erreiche ich dich, du musst mir wieder mal helfen!“

Was steckt dahinter, dass man in einer Freundschaft immer wieder Erwartungen erfüllen muss – oder denkt, es zu müssen? Ist es denn dann eine wirkliche Freundschaft? Oder wird man vom anderen nur benutzt?

• Benutzt der-/diejenige mich, weil er/sie sonst nichts mit ihrer Zeit anzufangen weiß?

• Benutzt der-/diejenige mich, weil er/sie sonst alleine ist?

• Benutzt der-/diejenige mich, weil er/sie sich mit mir zeigen oder brüsten möchte, weil ich selbst jünger bin, besser aussehend bin, die besseren Kontakte habe, in der gewünschten Gesellschaft unterwegs bin, in die besseren Läden gehe, die besseren Männer/Frauen anziehe, die besseren Freunde habe?

• Oder benutze ich den anderen aus einem solchen Grund? Wieso muss ich das?

Wie gesagt: Alles dies sind Gedanken, die meinen Freunden bei dem Thema in den Sinn kamen oder die sie so schon mal erlebt haben.

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Susanne Vollgold ist NewSpirit-CoachTrance Healing Therapeutin und Channeling Medium. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Menschen auf ihrem Weg bei Krankheiten, Ängsten, Blockaden, Traumata und Aufarbeitung von Vergangenheit oder Gegenwart. Wer Unterstützung möchte, emailt an susanne@herzvollgold.de

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Mir scheint, als ob Freundschaft für viele Menschen reiner Egoismus ist. Viele sind bereit zu nehmen. Wenige sind bereit zu geben. Manche geben jedoch über die Maßen viel, immer in der Erwartung, dafür geliebt zu werden und in der Wut, wenn diese nicht erfüllt wird.

Ist Freundschaft also immer an Bedingungen geknüpft?

Für viele bedeutet Freundschaft, dass jemand da ist, wenn es einem schlecht geht. Komisch irgendwie… da ist schon wieder der Fokus auf das Negative im Leben. Klingt wieder irgendwie nach Egoismus, oder? Hauptsache, ich habe jemand, der mich tröstet, der mir Aufmerksamkeit und Mitleid gibt, wenn es mir schlecht geht. Oh Gott, und was passiert, wenn es mir super geht? Hat unsere Freundschaft dann keine Existenzgrundlage mehr?

Für wenige bedeutet Freundschaft, dass man gemeinsam tolle Zeiten und gemeinsame Ereignisse erlebt. Das finde ich eigentlich das Tolle! Natürlich sind die wahren Freunde auch in schlechten Zeiten da. Aber in erster Linie habe ich eine wirklich coole und inspirierende Zeit mit meinen Freunden.

Neid existiert auch unter Freunden – ein Tabuthema! Solange man dem/der anderen nicht die Show stielt, ist man der/die beste Freund/Freundin. Aber wehe, man steht plötzlich selbst mal im Mittelpunkt… das kann mächtig Ärger geben.

„Neid“ ist Gott sei Dank ein Gefühl, das bei mir nicht angelegt ist. Neidisch zu sein kenne ich gar nicht. Ich gönne gerne, spüre höchstens den Drang in mir, das auch haben zu wollen, was meist eine starke Aktivität in mir antreibt, weil ich weiss, ich kann es erreichen. Aber Neid als solches ist mir fremd. Was nicht heißt, dass ich nicht schon mal beneidet wurde (was sich auch echt krass äußerte…).

Ich halte es da eher mit Oscar Wilde, der sagte:

„Jeder kann für die Leiden eines Freundes Mitgefühl aufbringen. Es bedarf aber eines wirklich edlen Charakters, um sich über die Erfolge eines Freundes zu freuen.“

Genau so ist es. Ein wirklicher Freund freut sich mit dir, wenn es dir gut geht. Punkt!

Ich habe ein paar richtig gute Freundinnen gehabt in den letzten Jahren (und habe wenige davon noch immer). Manche Freundschaften entwickelten sich auseinander, andere wuchsen zusammen. Ich denke, dass auch dies der Lauf des Lebens ist. Dinge ändern sich. Ständig. Das ist der Fluss des Lebens. Und manchmal begleiten uns Menschen ganz eng eine Zeit lang und irgendwann trennen sich die Wege wieder. Jeder entwickelt sich auf seinem eigenen Weg in seinem eigenen Tempo. Wenn man sich selbst reflektiert und der andere auch, dann können tiefe Verbindungen aus einer Freundschaft wachsen, die ein Leben lang halten können. Ich liebe Freundschaften. Heute habe ich wundervolle Freundinnen und Freunde, die mich schon lange begleiten und mit denen ich einen sehr respektvollen, wertschätzenden Austausch pflege und auf Augenhöhe bin.

Was ist also Freundschaft?

Für mich – inzwischen – ist wahre Freundschaft eine tiefe Verbundenheit und dass man sich gegenseitig so wertschätzt, wie man ist. Als eigenständige Person, auch wenn man anders ist. Zum Thema „Wertschätzung“ gehört meiner Meinung nach definitiv auch emotionale Intelligenz dazu – und hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Denn viele wollen nicht tolerieren, dass es auch andere Meinungen neben ihrer gibt. Wertschätzung finde ich überaus wichtig. Ohne sie ist alles andere nichts.

Austausch ist essentiell. Damit die Freundschaft am Leben und belebt bleibt. Wahre Freunde sagen dir, was sie denken, ohne, dass sie dich angreifen. Die Meinung meiner Freunde ist mir sehr wichtig. Der echten Freunde. Zudem sind alle meine guten Freunde außergewöhnlich und an irgendeinem Punkt inspirieren wir uns. Das ist wundervoll, denn sie lassen mich an ihrem Sein teilhaben. Jedoch – als Erfahrung aus meiner Vergangenheit – ist für mich die Balance aus Geben und Nehmen auch wichtig geworden. Ich wurde sensibler, was das energetische Gleichgewicht angeht.

Freiheit ist ein Thema. Frei zu sein in dem, wie man ist. Vorwürfe unter Freunden braucht kein Mensch. Freundschaft sollte nicht gebunden sein an ein Sich-regelmäßig-melden-müssen. Vorwürfe wie „Du hast dich ja nicht gemeldet.“, „Nie hast du Zeit für mich.“ oder ähnliches finde ich persönlich zu anstrengend. Gut, dass meine engsten Freunde mir solche Sätze nicht an den Kopf werfen. Aber die wissen ja auch, dass mein Alltag sehr erfüllt und zeitlich knapp bemessen ist.

Vertrauen ist für mich essentiell und ich möchte nicht mehr mit Menschen zusammen sein, die das anders sehen als ich. Steht auch bei meinen Freunden ganz oben in der Liste. Private Dinge sollten vertrauensvoll behandelt werden. Interna rumtratschen, um selbst bei anderen besser da zu stehen oder zu demonstrieren, dass man Bescheid weiß, machen vielleicht Teenies. Aber keine wahren Freunde. Oft werden Freundschaften genau danach bemessen, wie integer der Gegenüber ist.

Wahrheit. Was bringt dir eine Freundschaft, die nicht ehrlich ist?! Höchstens Befriedigung von Egoismus. Mehr nicht.

Alles hat einen höheren Sinn. Auch deine Freunde!

Neben allen nun irdischen Betrachtungsweisen weiß ich selbstverständlich, dass alles alles alles, was dir im Leben so passiert, auch mit deinem eigenen Ich zu tun hat. Mit deinem Ego, wenn dich etwas stört. Mit deinen „Baustellen“, Mustern, Blockaden und und und. Deshalb sollten wir alle die Dinge leichter nehmen und nicht so bierernst. Auch Streitigkeiten im Alltag verlieren ganz schnell ihre Dramatik, wenn mal wirklich ein echtes Problem auftaucht. Das sollten wir uns immer wieder klar machen. Wenn wir erkennen, dass wir uns nahezu alles selbst mit unserm Geist erschaffen haben, dann können wir noch mehr Liebe für den Gegenüber aufbringen – und besonders für uns! Ich muss immer wieder schmunzeln, wenn ich mich ärgere und überlege sofort, welche Intension, welcher unkontrollierte Gedanke oder welche Macht mir das wieder eingebrockt hat, dass ich dieses Ärgernis „erschaffen“ konnte. Meistens muss ich dann auch schmunzeln. Und Freunde können auch Arschloch-Engel sein, die dich in die richtige Entwicklung schubsen 😉

Wenn auch du mehr darüber wissen willst, was Arschloch-Engel sind, was hinter deinen alltäglichen Problemen steckt, was sie dir über dich sagen können und vor allem, wie du besser damit klarkommst, dann findest du in meinem Buch totgeknutscht hilfreiche Aspekte für den Alltag!

❤︎love&light☀︎

Photo via Visualhunt

Das Gedanken-Kollektiv. Haben wir uns alles Negative selbst eingebrockt?

Deine Gedanken nehmen mehr Einfluss auf dich als du denkst. Auch wenn es vielleicht für dich abstrakt ist: jede einzelne Zelle in dir wird in jeder Millisekunde von deinem Denken und Glauben beeinflusst. Und auch die Dinge, die du zu dir nimmst, kannst du durch deine Gedanken positiv oder negativ beeinflussen. Auch Lebensmitteln kannst du eine „gute“ oder eine „schlechte“ Bedeutung zuordnen, die auch in deinem Körper Wirkung zeigen wird – wenn du sie denn glaubst und für wahr hältst.

Wer eine große Tafel Schokolade mit Hingabe ohne Reue verputzt, dem richtet sie nicht so viel Schaden an (Zucker, Kalorien, etc.) wie ein kleines Stückchen, das mit Schuld verspeist wird – dessen bin ich mir sicher. Okay, natürlich will ich jetzt nicht dazu aufrufen, Gift zu trinken, um Gottes Willen. Ich will dir nur erklären, dass du Wirkungen auch beeinflussen kannst, verstärken oder schwächen.

Eine Zigarette, die mit Genuss und frei von Angst geraucht wird, ist meiner Meinung nach nicht so schädlich, wie eine, bei der der Raucher bei jedem Zug Bilder von Krebslungen vor Augen hat und sich eigentlich denkt, dass es Mist ist, was er gerade tut.

Glaubensmuster sind stark aktiv in uns.

Das was wir gelernt, gelesen und gesagt bekommen haben, hat sich als „wahr“ in uns manifestiert. Und beeinflusst uns und unsere Mitmenschen. Diese Wahrheiten dann umzuprogrammieren kann ganz schön schwer sein, besonders, wenn es sich um etwas dreht, was wir schon als Kind geglaubt haben. Oft haben wir ja auch Beweise für die Echtheit (diese folgen meist auf eine Behauptung…). Worauf ich hinaus will:

Wenn ich so zurückdenke, war früher kaum einer krank wegen negativen Stoffen. Kunststoff-Spielzeug hat damals auch nach fünf Jahren noch wie frisch aus dem Chemie-Labor gerochen und geschmeckt. Keiner von uns Kindern wurde davon krank. Anschnallgurte im Auto – Fehlanzeige! Ihr wisst, was ich meine, früher hatten wir viel weniger Sicherheits-Vorkehrungen und es scheint, dass viel weniger passiert ist. Oder Lebensmittel – da fallen mir Light-Produkte ein. Zuerst gefeiert, plötzlich machen sie alle fett und nehmen negativen Einfluss. Klar kann man das dann im Nachhinein nachweisen, es hat sich ja auch so entwickelt. Diese Liste könnte ich endlos fortführen… Hätte es vielleicht anders kommen können?

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Susanne Vollgold ist NewSpirit-CoachTrance Healing Therapeutin und Channeling Medium. Mit ihrer Arbeit begleitet sie Menschen auf ihrem Weg bei Krankheiten, Ängsten, Blockaden, Traumata und Aufarbeitung von Vergangenheit oder Gegenwart. Wer Unterstützung möchte, emailt an susanne@herzvollgold.de

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Das Gedanken-Kollektiv

Könnte es nicht sein, dass einer angefangen hat, etwas als „gefährlich“ einzustufen, die anderen es geglaubt bzw. bejaht haben und dadurch als Gedanken-Kollektiv darauf Einfluss genommen haben, und diese negative Energie immer größer und mächtiger wurde? Einzig und allein durch die Betitelung „gefährlich“. Und wenn das für immer mehr Menschen „die Wahrheit“ ist, glauben – bedingt durch unsere Medien – auch immer mehr Menschen daran und halten es für wahr. Die Energie wird gefüttert durch Angst und Schrecken und wächst und wächst. Und nimmt immer mehr genau den erwartenden Einfluss. Was meint ihr dazu?

Wir Menschen neigen doch auch dazu, das Haar in der Suppe zu suchen.

Die Schulmedizin konzentriert sich auf die Fehlersuche im Körper.

Die Forschung konzentriert sich auf die Fehlerbehebung.

Alles konzentriert sich auf den Fehler.

Und auch wir selbst nehmen mehr wahr, was uns im Leben fehlt, statt uns darüber zu freuen, was wir alles im Leben haben.

Bei meiner Trance Healing-Ausbildung habe ich gelernt, dass es wichtig ist, dass du selbst als Therapeut überzeugt bist von der Wirkung deiner Arbeit. So kannst du schon im Vorgespräch heilvolle Impulse setzen, die positiv im Klienten vorwirken. Denn wenn DU an die Heilung glaubst, dann kann auch dein Klient daran glauben – und hat dann die besten Voraussetzungen für die Heilung.

Mit diesem Wissen kannst du auch negative Einflüsse positiv umwandeln. Nehmen wir eine Chemotherapie. Eine super Sache, dass die Krebszellen zerstört werden. Wenn du dich als Krebspatient trotz aller Nebenwirkungen dafür entscheidest, dann tue mir einen Gefallen und freue dich darauf, dass dadurch dein Krebs abgetötet und dein Körper geheilt wird! Und konzentriere dich NICHT darauf, dass die Chemo sonstigen Schaden in dir anrichten kann.

Verstehst du? Wenn du Angst hast, dass die Chemo Nebenwirkungen haben kann, dann schürt das die Nebenwirkungen. Wenn du dich darauf freust, dass die Chemiekeule dich gesund macht, dann wirst du gesund werden!

Übrigens ist das auch so mit anderen Gedanken. Ladies aufgepasst:

Wenn du jeden morgen vor dem Spiegel stehst und denkst: „Scheiße, bin ich fett!“ dann produziert jede einzelne Körperzelle in dir genau das, was du haben willst: Fett. Wie, du wolltest das gar nicht? Wieso sagst du es dann?! Somit hast du es für diesen Tag wieder manifestiert. Stehst du aber vor dem Spiegel und freust dich darüber, dass du eine wunderschöne Figur hast und schenkst ihr liebevolle Gedanken, dann wird dein Körper von Tag zu Tag immer schöner werden! Glaube mir, es funktioniert wirklich!!

Ich rufe dich dazu auf, ab JETZT positiv zu denken!

Immer, wenn du dir eines negativen Gedanken bewusst wirst, stoppe ihn! Sofort! Er ist nicht zielführend. Du schürst nur das Negative in deinem Leben, und das willst du doch bestimmt nicht. Also hör auf damit! Steig aus aus dem negativen Gedanken-Kollektiv. Alles ist möglich, du kannst es dir beweisen, indem du dein Denken änderst!

Denke positiv, möglichst immer. Fokussiere dich auf gute Ziele, die du erreichen willst, gute Ausgänge von Situationen und Diskussionen, gute Ergebnisse. Übrigens: Das gilt auch für ein langes, gesundes, glückliches Leben (Ich will übrigens 200 Jahre alt werden… wir sprechen uns also noch mal nächstes Jahrhundert).

❤︎love&light☀︎